Das sündige Dorf


Home Termine Aktuelles Spieler gespielte Stücke Chronik Theatersaal

 

 

Kontakt / Impressum

 

zurück


"Das sündige Dorf"

Thomas Stangassinger Werner Fischer
Stasi, seine Frau Toni Gottmeier
Sepp, Sohn Markus Wolf
Toni, Sohn Daniel Liebl
Korbinian Roßberger Peter Scheubeck
Vevi, seine Tochter Elisabeth Zitzelsberger
Alois Voglhuber Fritz Denk
Afra, seine Tochter Stefanie Nichtl

 

Souffleuse  

 

Antonia Gottmeier

Requisite  

Renate Hecht

Maske  

Uli Cipcer

Bild- und Tontechnik  

Stefan Mahlke

Spielleitung  

Karl Pröpstl


 

Mit „Das sündige Dorf“ begeisterten die Kürner Laienspieler ihre Zuschauer

Der Klassiker des „Komödienstadels“ wurde hervorragend auf die Bühne gebracht.

War es das Stück oder waren es die Laienspieler, die für abermals sechs ausverkaufte Vorstellungen sorgten? Vorsitzender Werner Fischer, der dieses Mal nach langer Zeit wieder eine Hauptrolle spielte, und Spielleiter Karl Pröpstl zeigten sich auf der Schlussbesprechung nach der letzen Vorstellung am 05. April voll zufrieden. Besonders stolz war die Laienspielschar über die Bemerkung eines Zuschauers: „Eure Aufführung war der des Komödienstadels ebenbürtig.“

Zum Inhalt des bekannten Stückes: Die beiden Söhne des Ehepaares Stasi (Toni Gottmeier) und Thomas Stangassinger (Werner Fischer) Sepp (Markus Wolf) und Toni (Daniel Liebl) haben sich in die Tochter Vevi (Elisabeth Zitzelsberger) des benachbarten Sägfeilers Korbinian Roßbeger (Peter Scheubeck) verliebt. Thomas ist entsetzt; denn Vevi ist das Ergebnis eines Seitensprunges und sein Freund Korbinian hat gegen Bezahlung die Vaterschaft übernommen. Als sich Vevi endlich für Sepp entscheidet, ist Mutter Stasi begeistert und macht sich sofort auf den Weg zum Herrn Pfarrer. Als sie mit der Nachsicht heimkehrt, Thomas sei wegen seines vorbildlichen Ehelebens zum Kirchenpfleger gewählt worden, müssen sich Thomas und Korbinian verzweifelt den Kopf zerbrechen, wie sie aus diesem Schlamassel wieder herauskommen. Darüber hinaus läuft Thomas Gefahr als „sittlich verdorbener Mensch“ durch eine Bekanntmachung an der Gemeindetafel an den Pranger gestellt zu werden. Da die Hochzeit von Sepp und Vevi vor der Türe steht, muss Thomas die Hochzeit verhindern bzw. seinen Seitensprung der Stasi beichten. Als der Bauer Alois Vogelhuber (Fritz Denk) mit seiner Tochter Afra (Stefanie Nichtl) erscheint, um eine Verbindung zwischen seiner Tochter und dem Sepp anzubahnen, sieht Thomas in dieser Verbindung die Rettung und er fordert den Vogelhuber auf, mit seiner Stasi zu reden. In der Zwischenzeit lernen sich Afra und Toni kennen und es ist Liebe auf den ersten Blick. Nach dem Gespräch zwischen Stasi und Vogelhuber verlässt dieser fluchtartig das Haus und eine Verbindung seiner Tochter Afra mit Sepp lehnt er plötzlich ab. Als Thomas seinen Seitensprung endlich beichtet, ist Stasi natürlich empört und ist nun ebenfalls gegen die Hochzeit von Sepp und Vevi. Sie selber will zum Herrn Pfarrer gehen und alles aufklären. Thomas will jedoch nicht, dass seine Verfehlung öffentlich wird und er fordert Korbinian auf, seiner Stasi zu erzählen, er würde sich aufhängen, wenn sie zum Herrn Pfarrer ginge. Seine Drohung zeigt Wirkung und Stasi hat ihrerseits ebenfalls eine Verfehlung zu beichten. Sepp war kein Siebenmonatskind, sondern ist das Ergebnis einer kurzen Liebesbeziehung mit dem Vogelhuber. So kann nun Sepp seine Vevi und Toni seine Afra heiraten und Thomas Stangassinger steht wieder als „Ehrenmann“ da.

Die Spieler passten vom Alter her ideal für die Figuren und jeder ging voll in seiner Rolle auf. Werner Fischer und Peter Scheubeck konnten zusammen ein nicht alltägliches Jubiläum begehen, sie standen beide im 25. Stück auf der Bühne. Toni Gottmeier, die etatmäßige Souffleuse, wagte es nach 16 Jahren Spielpause nochmals mitzuspielen und sie beherrschte ihre nicht leichte Rolle absolut souverän. Auch die übrigen Spieler fügten sich hervorragend ein und bewiesen, dass sie mit Leib und Seele Laienspieler sind.

Die restliche Mannschaft, die hinter der Bühne agierte oder für die Bewirtung sorgte, war voll bei der Sache und zeigte, dass die Theatergruppe Kürn eine verschworene Gemeinschaft ist.