Stadtpflanzerl


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" 's Stadtpflanzerl"
von Ulla Kling

Vater Erlinger Christian Kalesse
Thomas Erlinger Markus Wolf
Vev, Haushälterin Manuela Kalesse
Simmerl, Knecht Hannes Denk
Kitty, Elisabeth Zitzelsberger
Raffinger, Nachbar Peter Scheubeck
Rosa, Nachbarin Stefanie Nichtl
Emma, Kittys Mutter Sandra Karl

 

Souffleuse  

 

Antonia Gottmeier

Requisite  

Renate Hecht

Maske  

Uli Cipcer

Bild- und Tontechnik  

Stefan Mahlke

Spielleitung  

Karl Pröpstl


 

Nach sechs ausverkauften Vorstellungen konnte man nach der letzten Aufführung bei der Theatergruppe Kürn nur zufriedne Gesichter sehen. Bei der Schlussbesprechung teilte Spielleiter Karl Pröpstl nur Lob aus,

dem sich 2. Vorsitzender Peter Scheubeck anschloss und sich bei allen Mitgliedern für außerordentlich gute Zusammenarbeit bedankte.

Spieleiter Pröpstl hatte wieder ein Stück von Ulla Kling ausgesucht. Die Autorin nimmt sehr gerne Alltagsituationen aufs Korn, zeichnet sie überspitzt und regt das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken an.

Dieses Mal verschlägt es ein Mädchen aus der Stadt, ein richtiges “Stadtpflanzerl“ aufs Land in einen Bauernhof, auf dem Vater Thomas Erlinger (Christian Kalesse) und Sohn Thomas (Markus Wolf) sowie ein Jungknecht Simmerl (Hannes Denk) von der resoluten Haushälterin Vev (Manuela Kalesse) perfekt versorgt werden. Vor allem Zwetschgennudeln haben es den drei Männern angetan. Der Jungbauer hat es also gar nicht eilig mit dem Heiraten, damit endlich eine junge Bäuerin auf den Hof kommt. Doch eines Tages steht die hübsche Kitty (Elisabeth Zitzelsberger) mit einer Autopanne vor der Haustüre, bringt die Männerherzen zum Schmelzen und das ganze Hauswesen durcheinander. Sogar der reiche Bauer Schorsch Raffinger (Peter Scheubeck) verliert angesichts des Charmes des "Stadtpflanzerls" seinen gesunden Menschenverstand. Jungbauer Thomas jedoch macht das Rennen; denn er hat sich Hals über Kopf in Kitty verliebt und heiratet sie vom Fleck weg.

Doch von da an wird es kompliziert, denn dass die Liebe allein nicht ausreicht, wird auch Thomas sehr bald klar. Kitty eignet sich halt so gar nicht als Bäuerin auf einem großen Hof! Und so verlottern das Anwesen und der Haushalt immer mehr, auch wenn sich der verzweifelte und verliebte Jungbauer Thomas noch so sehr bemüht, über die Unzulänglichkeiten seiner Angetrauten hinwegzusehen. In Ermangelung der Kenntnisse des Putzens, Kochens und Waschens jedoch verwandelt sich der vormals gepflegte Haushalt auf dem Erlinger-Hof in kürzester Zeit in den sprichwörtlichen "Saustall", wie dies die neugierige und penetrante Nachbarin Rosa Achinger (Stefanie Nichtl) bezeichnet. Schließlich kommt Kittys Mutter Emma Sulzinger (Sandra Karl), um ihre Tochter wieder in die Stadt mitzunehmen. Doch sie hat die Rechnung ohne die Vev und ihr gutes Herz gemacht. Nachdem auch Thomas sehr energisch wurde, nimmt Vev Kitty unter ihre Fittiche und bringt ihr die Grundbegriffe eines Haushaltes bei. Als Kitty auch noch bei der Geburt eins Kälbchens mithilft und davon ganz angetan ist, will Mutter Emma entsetzt das Weite suchen, sieht aber dann doch ein, dass die Liebe der beiden jungen Leute stärker als alle Hindernisse ist. „Und wenn sie noch nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.“

Lang anhaltender Beifall belohnte die Spieler, die wiederum eine außerordentlich reife Leistung zeigten Die einzelnen Charaktere der Rollen wurden von den Spielern solide und ohne große Schnörkel herausgearbeitet und auf sehr natürliche Weise umgesetzt. Hannes Denk zeigte bei seinem ersten Einsatz, dass er Talent hat. Das Publikum machte ihm mit häufigem Szenenapplaus Mut und belohnte ihn mit einem besonders kräftigen Schlussapplaus.

Als Souffleuse war wie immer Toni Gottmeier im Einsatz. Für die Maske sorgte Uli Cipcer zusammen mit Karin Schreiner, Gitta Royes und Minka Wolf. Einen reibungslosen Ablauf des Stückes garantierte hinter der Bühne Renate Hecht. Stefan Mahlke kümmerte sich um die Beleuchtung und nahm das Stück mit drei Kameras auf.

Um das leibliche Wohl der Zuschauer sorgen sich immer die Mitglieder, die gerade spielfrei haben. Die „Catering-Chefs“ sind Harald Royes und Hans Cipcer.

  

 

  

Stefanie Nichtl, Peter Scheubeck, Sandra Karl, Hannes Denk, Markus Wolf, Karl Pröpstl, Elisabeth Zitzelsberger, Manuela Kalesse, Christian Kalesse

 

Nach der Vorstellung wurde Sandra Karl für ihr 15. Stück vom 2. Vorsitzenden Peter Scheubeck geehrt: