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Ende
1975 fanden sich einige junge Leute
bei Fam. Auburger in Seibersdorf zusammen, um an die Tradition des Laienspiels in Kürn wieder anzuknüpfen. In einem späteren Rundfunkinterview schilderte Hans die Anfänge so: Das Theaterspielen hatte in Kürn eine lange Tradition. Früher war es der Burschenverein, die Landjugend, dann der Sportverein und dann war eine Zeit lang Ruhe mit dem Spiel. Als dann im Pfarrgemeinderat darüber gesprochen wurde, wie die Jugend aktiviert und angespornt werden könne, bot sich das Theaterspielen als Betätigungsfeld für die Jugend an. Wir dachten, man bräuchte der Sache nur einen Schubs zu geben und die Jugend würde es mit Freuden annehmen, aber dem war nicht so – ich musste selber auch mitspielen und wir suchten uns dann Leute, die früher auch schon Theater gespielt hatten. Dann waren wir eben Jung und Alt beisammen.
Viele Gespräche waren notwendig, bis man Anfang des Jahres 1976 mit den ersten Leseproben in der Wohnung von Hans Auburger beginnen konnte.
Max Weinfurtner, ein Laienspieler der “alten Garde”, erklärte sich bereit, mit den jungen Leuten das Stück “Bauernhochzeit beim Glöckerlwirt” als Spielleiter einzuüben.
Die alte Bühne mit Leinwandkulissen aus der Zeit von Pfarrer Dr. Will wurde wieder ausgegraben und im Saal des Gasthauses Dürscherl aufgestellt. Am Sonntag, dem 25. April
1976 war es dann endlich soweit. Nach einer Nachmittagsvorstellung fand am Abend im vollbesetzten Dürscherl-Saal die Premiere statt. Für die frischgebackenen Laienspieler Hans
Auburger, Toni Gottmeier, Werner Fischer, Max Gottmeier, Hannelore Wiedemann, Hans Wolf, Marianne Konrad, Eva Zieba und Ewald Fischer war dieser erste Auftritt ein voller Erfolg. Das Publikum war so begeistert, dass nicht nur die beiden geplanten Vorstellungen abgehalten wurden, sondern noch ein dritter Zusatztermin angesetzt wurde. Es stand nun außer Zweifel, dass die junge Theatergruppe auch in Zukunft der Kürner Bevölkerung alle Jahre ein Theaterstück bieten würde.
Da sich bei den Aufführungen herausgestellt hatte, dass die alten Kulissen doch schon ziemlich ramponiert waren und wohl weitere Aufführungen nicht überstehen würden, beschloss man, die Einnahmen aus diesem ersten Versuch in neue Kulissen zu investieren. In der Schreinerei Scheubeck wurden mit Hilfe von Siegmund Scheubeck neue, stabile Kulissen aus Sperrholz angefertigt. Als Vorlage für die Bemalung diente das alte Bühnenbild. Ein Abteil der Scheune von Johann Auburger wurde zum Atelier umfunktioniert und Eva Zieba und Toni Gottmeier übernahmen die künstlerische Gestaltung. Nach drei Monaten war es geschafft und die neue Bühne war bereit für die nächste Aufführung.
Im Herbst wurde fleißig nach einem neuen Stück gesucht. Mit dem Dreiakter “Die Sternhoferbuam auf Brautschau” und dem Einakter “Der Bandlwurm” wollte man im Frühjahr
1977 das Theaterspielen fortsetzen.
Um sich Anregungen zu holen und um sich zu informieren, wie andere Gruppen spielten, wurde eine Aufführung der KLJB Lambertsneukirchen und der KLJB Wald in Hauzendorf besucht.
Am 10. Januar begannen die Proben. Für den Einakter konnten neben Hans Auburger zwei “alte Hasen” des Laienspiels, Anna Wolf und Josef Fuchs sen., gewonnen werden. Die für den 20. März geplante Premiere musste verschoben werden, da an diesem Tag im Saal des Gasthauses Dürscherl eine Hochzeit stattfand und deshalb die Bühne abgebaut werden musste. Die noch junge Theatergruppe wurde schon sehr früh mit der Problematik einer beweglichen Bühne in einem Wirtshaussaal konfrontiert. Auch in den kommenden Jahren war es immer wieder einmal notwendig, die bereits aufgebaute Bühne wieder abzubauen, um anderen Veranstaltungen Platz zu machen.
Man ließ sich jedoch nicht beirren, und setzte den neuen Termin auf den 17. April fest. Die Spieler Toni Gottmeier, Werner Fischer, Peter
Scheubeck, Max Gottmeier, Hannelore Wiedemann, Ewald Fischer, Eva Zieba und Hans Wolf ernteten großen Beifall für ihre Leistungen. Auch der Einakter war ein voller Erfolg. Besonderen Applaus erntete der alte “Theaterhase” Josef Fuchs sen., der in den Pausen das Publikum mit seinen Witzen unterhielt.
Wiederum musste dank der großen Nachfrage eine dritte Vorstellung am 1. Mai angesetzt werden.
Der Erfolg der jungen Gruppe kam nicht von ungefähr, da sich jugendlicher Idealismus und Eifer mit der Erfahrung des Spielleiters Max Weinfurtner paarten. Die Spieler bedankten sich bei ihrem Regisseur für die Geduld und die viele Zeit, die er opfern musste, mit einem Geschenk.
Im Herbst 1977 wurde eine Aufführung des Personaltheaters im Bezirkskrankenhaus besucht. Das Stück “Der doppelte Simmerl” gefiel so gut, dass man beschloss, es im Frühjahr
1978 ebenfalls aufzuführen.
Der plötzliche Tod von Spielleiter Max Weinfurtner am 7. Dezember 1977 warf alle Planungen über den Haufen, so dass im Jahre 1978 keine Aufführung zustande kam.
1979 wurde mit den Proben zum Stück “Der doppelte Simmerl” unter der Spielleitung von Karl Pröpstl begonnen, so dass im April drei Aufführungen stattfinden konnten. In der Nachmittagsvorstellung war der Autor des Stückes Klaus Kern aus Regensburg anwesend. Gerade seine Anwesenheit machte alle Spieler besonders nervös. Jedoch war die Aufregung völlig unbegründet, da Klaus Kern sich als sehr verständnisvoller und mitfühlender Zuschauer entpuppte und die Spieler nach dem Stück recht lobte.
Die Abendvorstellung war so gut besucht, dass die Spieler den Saal nur noch durch die Fenster verlassen konnten. Trotz Hitze, Enge und schlechter Luft wurde die Aufführung ein voller Erfolg, und die Zuschauer ermutigten die Schauspieler durch viel Lachen und Applaus. Da so viele Interessierte wegen Platzmangel wieder nach Hause geschickt werden mussten, wurden für 10. Juni zwei weitere Aufführungstermine angesetzt.
Noch im Mai besuchte die Theatergruppe eine Aufführung des Bauerntheaters in Regensburg, um sich Anregungen bei den Kollegen zu holen.
Im August 1979 stand der Besuch des Stückes “Die Pfingstorgel” auf der Burg Falkenstein auf dem Programm.
Im September veranstaltete der OGV Kürn einen Unterhaltungsabend, an dem sich die noch junge Theatergruppe mit vier Einaktern recht erfolgreich beteiligte. An diesem Abend gaben die beiden aktiven Spieler Werner Fischer und Peter Scheubeck ihre vorläufige Abschiedsvorstellung, denn sie mussten zur Bundeswehr. Ein - wenn auch vorübergehender – schmerzlicher Verlust für die Truppe.
Die Novemberversammlung wurde zu einem Schminkkurs umfunktioniert, den Klaus Kern, der Spielleiter der Theatergruppe im Bezirkskrankenhaus, für die jungen Spieler gestaltete. Herr Kern behandelte die Probleme und Feinheiten des Schminkens nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch und veranschaulichte an sich selbst, was Schminke bewirken kann.
Zusätzlich wurde auf dieser Versammlung der Stoff für den neuen Bühnenvorhang ausgesucht, dessen Kosten wahrscheinlich das Vermögen der Gruppe total erschöpfen würden.
Auf der ersten Versammlung
1980 wurde das neue Stück “Der Dumme hat’s Glück” ausgesucht und die Rollen verteilt. Es konnten neue Mitspieler gewonnen werden.
Noch im Januar besuchte fast die ganze Theatergruppe eine Aufführung des Klassikers “Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Lebn” des Personaltheaters im Bezirkskrankenhaus.
Im März und April 1980 wurde die Bühne auf Hochglanz gebracht: Der Rahmen wurde erneuert, die Vorhänge genäht und die Kulissen auch auf der Rückseite bemalt, so dass jetzt zwei “Zimmer” zur Verfügung standen.
Durch die Einnahmen aus den drei Aufführungen im April konnten alle Schulden und Ausgaben beglichen werden. Die Firmen Willi Scheubeck und Willi Bauer zeigten sich sehr großzügig, so dass die Kasse nicht ganz geplündert werden musste.
Auch außerhalb der Proben- und Spielzeit traf sich die Gruppe zu Monatsversammlungen oder anderen gemeinsamen Unternehmungen wie zum Beispiel einer Wanderung nach Schneitweg oder eines Besuches des Bauerntheaters in Regensburg.
Bereits im Januar
1981 besuchten die Laienspieler wieder ein Stück des Personaltheaters im Bezirkskrankenhaus, das allen so gut gefiel, dass “Der Verdrussvetter” auch in Kürn gespielt werden sollte. Das Publikum war sehr zufrieden, das spornte die Spieler an, nicht aufzugeben und weiterzumachen. Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt wurde wieder im Gasthaus “Zur Post” gespielt.
Im Sommer stand wiederum ein Besuch der Freilichtbühne auf der Burg Falkenstein auf dem Programm.
Im November beteiligten sich einige Mitglieder nochmals an einem Unterhaltungsabend des OGV Kürn. Ein gut gemischtes Programm und ein voller Saal stellten Zuschauer und Akteure voll zufrieden.
Auf der Jahreshauptversammlung im Februar
1982 wurde beschlossen, den Verein als “Theatergruppe Kürn” in das Vereinsregister eintragen zu lassen.
Im alten Schulhaus, hatte eine Firma, die dort seit Januar 1977 in Miete war, bereis aus den beiden oberen Klassenzimmern einen großen Saal gemacht. Nachdem der Gemeinderat beschlossen hatte, im Erdgeschoss einen Kindergarten einzurichten, bot sich das Obergeschoss als Theatersaal an. Die Vorstandschaft bemühte sich außerordentlich und sprach bei der Gemeinde vor, um dieses Vorhaben realisieren zu können. Die Gemeinde zeigte sich aufgeschlossen und es wurde ein eigener Eingang am Eichelmühlweg geschaffen und entsprechende sanitäre Anlagen eingebaut. Ein eigener Theatersaal – der Traum jeder Laienspielgruppe – sollte sich für die Kürner Theatergruppe verwirklichen.
Im Herbst begannen die Proben auf der “Post” für einen Einakter und den Dreiakter “Der verliebte Spion”, die dann im Dezember in Kürn und auch in Wenzenbach aufgeführt wurden. Auch für dieses Stück konnten wieder einige neue Mitspieler gewonnen werden.
Das Jahr
1983 war für die Theatergruppe ausschließlich vom “Kampf” um den Saal in der ehemaligen Kürner Schule geprägt. Die Entscheidung, dass die Theatergruppe den Saal für Aufführungen nutzen könne, fiel erst nach langen und harten Auseinandersetzungen mit verschiedenen Behörden. Die neu gewählte Vorstandschaft mit Marianne Mitzschke an der Spitze, erwarb sich außerordentliche Verdienste.
Nach vielen Stunden freiwilliger Arbeit konnten die Laienspieler im April
1984 endlich im neuen “Theatersaal am Eichelmühlweg” einen Einakter und den Dreiakter “Der Kurschatten” aufführen.
Da noch keine Bestuhlung vorhanden war, mussten wir uns mit Leihstühlen von der Brauerei “Thurn & Taxis” behelfen. Hans Auburger sen. stellte für den Transport von Regensburg nach Kürn und zurück Traktor und Anhänger zur Verfügung.
Da 1983 nicht gespielt werden konnte, entschädigte die Theatergruppe ihr Publikum erstmals mit einer Herbstaufführung, und zwar mit dem Stück “Die Junggesellensteuer”.
Die in diesem Jahr fälligen Neuwahlen der Vorstandschaft wurden auf 1985 verschoben.
Auf der Jahreshauptversammlung
1985 wurde der weitere Ausbau des Theatersaals besprochen und die Mitglieder kamen überein, ein neues Podium mit einer festen Bühne zu bauen. Darüber hinaus wurde beschlossen, jeweils am letzten Donnerstag des Monats eine Versammlung abzuhalten.
Auf einer dieser Monatsversammlungen bekam die Theatergruppe Besuch vom Bayerischen Rundfunk. Eine Reporterin stellte einen Abend lang Fragen über Fragen an alle Spieler und deren Ehepartner. Daraus entstand eine halbstündige Sendung, die im Landfunk ausgestrahlt wurde.
Da die Kammer-Lichtspiele in Regensburg in diesem Jahr die Bestuhlung erneuerte, konnte die Theatergruppe 120 Kinostühle erwerben. Um optimale Sicht auf die Bühne zu gewährleisten, wurden eine Unterbaukonstruktion gefertigt, so dass die Reihen ab der Mitte des Saales nach hinten anstiegen. Der vordere Teil wurde mit normalen Stühlen bestückt. Diese wurden für die Vorstellungswochenenden vom Gasthaus Wolf in Schneitweg leihweise zur Verfügung gestellt.
Das Podium und eine feste Bühne (Zimmer mit drei Türen) wurden bis zum Herbst fertiggestellt, so dass einer Theateraufführung nichts mehr im Wege stand. Für sämtliche Umbaumaßnahmen wurde der Theatergruppe von verschiedenen Firmen aus der Umgebung Material gespendet. Um fast allen Mitgliedern zu ermöglichen zu spielen, einigte man sich darauf, 4 Einakter aufzuführen.
1986 konnte die Theatergruppe von der Brauerei “Bischofshof” 96 gebrauchte Stühle für den vorderen Teil des Saales erwerben, so dass nun die Bestuhlung endlich komplett war.
Auch in diesem Jahr wurde sowohl eine Frühjahrs- als auch eine Herbstaufführung geplant. Diese Regelung wurde auch in den nächsten Jahren beibehalten. Die Herbstaufführung am 5. Oktober 1986 war zugleich die Jubiläumsaufführung zum 10jährigen Bestehen der Theatergruppe. Zu diesem Anlass überreichte Vorsitzender Werner Fischer an Hans Auburger sen. einen Bierkrug und an Spielleiter Karl Pröpstl eine Ehrenurkunde. Auch Bürgermeister Johann Loidl gratulierte und erklärte, dass die Unterbringung der Theatergruppe in der ehemaligen Schule zwar schwierig war, aber dennoch richtig.
Bei diesem Stück hatte Renate Hofmeister ihren ersten Einsatz als Verantwortliche für die Requisiten und als “guter Geist” hinter der Bühne während der Aufführungen.
Im Dezember wurde erstmals eine vorweihnachtliche Feier im Theatersaal veranstaltet.
Im Jahr
1987 wurden wiederum im Frühjahr und im Herbst ein Stück aufgeführt.
Die Arbeiten im Saal und an der Bühne erforderten nach wie vor das volle Engagement der Mitglieder. Um einen reibungslosen Vorverkauf, zu ermöglichen, wurden sämtliche Sitze nummeriert. Im Requisitenraum wurde ein Regal eingebaut, um die vielen Dinge, die sich im Laufe der Jahre angesammelt hatten, ordentlich verstauen zu können. Der Bühnenboden erhielt einen pflegeleichten Belag, und der Vorhang konnte in Zukunft auf Knopfdruck elektrisch geöffnet und geschlossen werden.
Die Kartenvorverkaufsstellen waren bisher Semmelmann, Denk, Post und Raiffeisenbank. Ab Herbst 87 wurde er ausschließlich über die Raiffeisenbank Kürn abgewickelt.
Für die bevorstehende Renovierung der Kürner Kirche spendete die Theatergruppe 200 DM, obwohl noch etliche Arbeiten und somit Ausgaben zu erwarten waren.
Um den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zu fördern und zu festigen, traf man sich nicht nur zu den Monatsversammlungen, sondern auch privat zu Grillfesten, Wanderungen und Feierlichkeiten.
Bereits in der ersten Woche des Jahres
1988 wurde die fällige Jahreshauptversammlung abgehalten. Unter anderem wurde beschlossen, wie die Theatergruppe in Zukunft ihren Mitgliedern bei Familienfesten gratuliert. So wird zum Beispiel bei Hochzeiten oder runden Geburtstagen zukünftig ein Sketch aufgeführt.
Im Februar wurde erstmals ein Theaterfasching veranstaltet, der bei allen Mitgliedern sehr gut ankam und bis in den frühen Morgen andauerte.
Als Belohnung für die “Strapazen” als Mitglied der Theatergruppe – sei es beim Spiel oder beim Umbau oder bei sonstigen Arbeiten – wurde ein Ausflug nach Bad Tölz beschlossen, der dann Mitte Mai durchgeführt wurde. Es war ein ereignisreicher Tag, der bei einem kalten Buffett in einem Regensburger Gasthaus ausklang.
Am 25. Und 26. Juni wurde auf Vermittlung der Theaterbeauftragten des Bezirkes, Frau Erika Eichenseher, ein Wochenendseminar im Theatersaal abgehalten. Herr Jordan, Maskenbildner am Stadttheater Regensburg, zeigte den Mitgliedern, wie die Schauspieler eindrucks- und wirkungsvoll geschminkt werden können. Zusammen mit Josef Pöllath aus München erarbeiteten die Teilnehmer in verschiedenen Rollenspielen, wie man die Sprache durch Mimik und Gestik bereichern kann. Zum Abschluss des recht erfolgreichen Seminars, das auch von auswärtigen Laienspielern besucht worden war, wurde das Stück “A Nest fürs Tonerl” nochmals aufgeführt.
Im Juli kam Herr Kempf, Beleuchtungstechniker vom Stadttheater Regensburg zur Theatergruppe und gab Ratschläge, welche Grundausstattung für eine gute Bühnenbeleuchtung notwendig ist. Die Anschaffung riss zwar ein großes Loch in die Finanzen der Gruppe, war aber notwendig und zeigte sich für den großen Saal und die große Bühne als unentbehrlich.
Der schon zur Tradition gewordene Theaterbesuch bei Schauspielkollegen führte die Kürner Theaterfreunde zu den Burghofspielen in Falkenstein.
Um für die Herbstaufführung eine besondere Werbung zu starten, setzte man sich mit Radio Charivari in Verbindung und der Spielleiter wurde zu einem kurzen Interview eingeladen.
Eine Weihnachtsfeier beschloss das ereignis- und arbeitsreiche Jahr.
Bereits im Januar
1989 nach der Jahreshauptversammlung beginnen die Proben für die Frühjahrsaufführung. Die Probenarbeit gestaltete sich sehr effizient, so dass in der Regel vor 22 Uhr der “offizielle Teil” beendet war und man noch ein bisschen gemütlich beisammen bleiben konnte.
Der gut organisierte Theaterfasching war wieder ein Heidenspaß und war sehr gut besucht.
Bei der Nachmittagsvorstellung der Frühjahrsaufführung wurde das Kinderheim Regenstauf eingeladen und Kinder und Betreuer konnten sich kostenlos vergnügen.
Um die stark geschrumpfte Kasse wieder aufzubessern, erhielten wir von der Raiffeisenbank eine großzügige Spende von DM 1000,--.
Der Vereinsausflug führte dieses Jahr in den Nationalpark des Bayerischen Waldes und zum Arbersee. Zum Ausklang des Tages traf man sich im Waldhaus Einsiedel zum gemütlichen Beisammensein, auch mit Mitgliedern, die den Ausflug nicht mitmachen konnten.
An einem Dorfabend, den der MGV organisierte, beteiligte sich auch die Theatergruppe mit einem Sketch.
Für die Herbstaufführungen, diesmal ein Kriminalstück, wurde die Bühne zum Zuschauerraum hin vergrößert und ein neuer Bodenbelag installiert.
Bei dieser Aufführung wurde mit Roswitha Horvat erstmals ein Mitglied für ein “Spieljubiläum” geehrt. In Zukunft sollte jeder Spieler ab dem 10. Stück und dann im Abstand von 5 Einsätzen eine kleine Aufmerksamkeit erhalten.
Bei der katholischen Landjugend in Lambertsneukirchen wurde eine Theatergruppe gegründet und wir besuchten natürlich die Premiere der neuen Kollegen.
Bereits Anfang Dezember kamen die Mitglieder zu einer kleinen Nikolausfeier in den Theatersaal.
Ein Altennachmittag in Adlmannstein wurde durch gespielte Witze, Einlagen und Sketche der Theatergruppe Kürn bereichert und die Besucher waren sichtlich erfreut und baten um ein Wiedersehen.
Der erste Auftritt der Theatergruppe im Jahr
1990 war beim Feuerwehrball des Brandbezirkes im Gasthaus Mauth. “Die neie Feierwehr” kam sehr gut an und der Saal tobte.
Für die Frühjahrsaufführung wurde ein Stück ausgewählt, das bereits von einer früheren Kürner Theatergruppe einmal aufgeführt wurde. Das Stück kam sehr gut an und es wurde noch eine vierte Abendvorstellung angehängt.
Um in den Pausen das Publikum mit Musik unterhalten zu können, wurde eine Stereoanlage angeschafft.
Der diesjährige Ausflug führte die Laienspieler und ihre Familien ins Bauernhausmuseum nach Tittling und in die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Von dort fuhr man mit dem Schiff nach Engelhartszell. Das abendliche gemütliche Beisammensein fand in Pfatter statt.
Der obligatorische Besuch bei einer Nachbargruppe führte uns dieses Jahr nach Kirchberg.
Für die Herbstaufführungen wurde dieses mal von vornherein eine vierte Abendvorstellung eingeplant, so dass nun an zwei Wochenenden gespielt wurde. Die Nachmittagsvorstellung am Samstag wurde beibehalten.
Die Jahreshauptversammlung
1991 fand bereits Anfang Januar statt. Da in diesem Jahr der Winter für die notwendigen kalten Temperaturen sorgte, trafen sich die Mitglieder der Theatergruppe zum Eisstockschießen, das sogar einmal zu einem “Grillfest auf Eis” umfunktioniert wurde. Dies zeigt wiederum, dass die Mitglieder der Theatergruppe nicht nur die Liebe zu Schauspielerei verbindet, sondern dass man auch gerne außerhalb des Spielbetriebes den Zusammenhalt pflegt.
Bei den Frühjahrsaufführungen wurde Werner Fischer für seinen 15. Auftritt in einem Stück geehrt.
Nach der Spielsaison besuchten wir das Waldler Bauerntheater in Brennberg und im Juli die Burghofspiele in Falkenstein.
Im Mai wurde mit der Innenrenovierung der Kürner Kirche begonnen. Die Gottesdienste wurden bis Mitte Dezember im Theatersaal abgehalten, dem einzigen Raum in Kürn, der dafür geeignet war.
Zwei Mitglieder besuchten im Mai einen Schminkkurs in Brennberg.
Beim Dorfabend anlässlich des 20jährigen Bestehens des MGV Kürn beteiligte sich die Theatergruppe wiederum mit einer Einlage.
Der Theaterausflug in diesem Jahr war sorgfältigst geplant und sollte nach Marienbad und Franzensbad führen. Der Riesenstau in Waidhaus warf jedoch alle Planungen über den Haufen. Das eingeplante Weißwurstfrühstück wurde das Mittagessen und in Marienbad reichte es gerade noch zum Kaffeetrinken. Trotz der Missgeschicke waren alle Mitglieder zufrieden und guten Mutes. Der abendliche Ausklang fand planmäßig in Muckenbach statt.
Wie in den Stücken vorher, so konnten auch bei der Herbstaufführung wieder neue Spieler gewonnen werden. Bei der letzten Aufführung wurde Gerda Lang für ihren 10. Einsatz geehrt.
Mit einer Weihnachtsfeier, bei der diesmal auch die Kinder der Mitglieder eingeladen waren, beschloss das Jahr.
Bereits im Januar
1992 wurde für den Besucherraum ein neuer Bodenbelag gekauft.
Da die Anzahl der Besucher bei den Aufführungen der Theatergruppe Kürn stetig stieg, wurde für die Frühjahrsaufführung eine fünfte Abendvorstellung eingeplant und zwar am Freitag des zweiten Spielwochenendes. Bei dieser Vorstellung wurde Christl Eichinger für ihr 10. Stück geehrt und Karl Pröpstl für seinen 20. Einsatz als Spielleiter.
Anfang Oktober fand der diesjährige Ausflug statt. Die Fahrt ging nach Würzburg und am Abend machten wir eine Weinprobe in
Prichsenstadt, wo uns der älteste noch aktive Nachtwächter Bayerns durch den Ort führte und anschließend im Weinkeller allerhand lustige Begebenheiten aus seinem Leben erzählte.
Wir besuchten wie alle Jahre Nachbargruppen, diesmal Lambertsneukirchen und Wörth.
Mittlerweile bediente sich die Theatergruppe auch der modernen Technik und zeichnete eine Aufführung auf Video auf, so dass sich die Spieler auch einmal selber sehen konnten.
Im Herbst wurde Martina Nickl für ihren 10. Auftritt geehrt. Bei dieser Aufführung hatte die Theatergruppe auch erstmals eine Livemusik zur Pausenunterhaltung mit Herbert Kaiser und Alfred Liebl sen.
Das Jahr
1993 begann mit einem Besuch der Theaterfreunde in Kirchberg. Es folgten die Jahreshauptversammlung und die Proben für das Frühjahrsstück, bei dem wiederum fünf Abendvorstellungen eingeplant wurden, da im Herbst des vorigen Jahres der Besuch sehr gut war. Geehrt wurde Ewald Fischer für seinen 10. Bühnenauftritt.
Im August fand anlässlich der Einweihung des grundlegend renovierten Sportplatzes die erste Fußball-Dorfmeisterschaft statt. Die Theatergruppe beteiligte sich natürlich und belegte leider nur den sechsten Platz. Die Schauspielerei liegt den Mitgliedern doch besser als Fußball.
Anstelle des traditionellen Vereinsausfluges fuhren wir dieses Jahr mit dem Bus nach Kruckenberg zu einer Weinprobe.
Vor der Herbstaufführung besuchten wir wiederum unsere Freunde in Lambertsneukirchen, wo sich mittlerweile eine recht aktive Theatergruppe etabliert hatte. Gegen Ende des Jahres stand noch der Besuch bei der Theatergruppe in Kirchberg auf dem Programm.
Die Theatergruppe kann nun seit einigen Jahren das umgebaute Obergeschoss im alten Schulhaus als Theatersaal benützen. Alle Einrichtungen schuf die Theatergruppe aus eigenen Mitteln ohne die Gemeinde zu belasten. Um der Gemeinde ein Zeichen der Dankbarkeit und des guten Willens zu zeigen, wurde beschlossen, eine Benutzungsgebühr von DM 600,-- pro Jahr zu entrichten.
Das Jahr
1994 begann wie alle anderen Jahre mit der Jahreshauptversammlung, auf der Antonia Gottmeier für ihr 10jähriges Bühnenjubiläum geehrt wurde. Für die Frühjahrsaufführung wurde das Stück “Der Trauschein” von Ephraim Kishon ausgesucht, aber während der Proben mussten Mitglieder aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen ihre Mitwirkung zurückziehen, so dass erstmalig in der Geschichte der Theatergruppe ein Stück abgesagt werden musste.
Da sich auf dem Speicher über dem Theatersaal immer mehr Gerümpel angesammelt hatte, wurde im Mai eine “Säuberungsaktion” durchgeführt.
In Falkenstein wurde in diesem Jahr “Der Bayerische Jedermann” aufgeführt. Die Theatergruppe besuchte selbstverständlich eine Vorstellung.
Der Vereinsausflug führte die Theaterfreunde in diesem Jahr in die Fränkische Schweiz und am Abend fand ein gemütliches Beisammensein in Regenstauf statt.
Die Auswahl eines Stückes für die Herbstaufführungen gestaltete sich etwas schwierig, so dass nach langem hin und her beschlossen wurde, ein Stück, das schon einmal gespielt worden war, nochmals aufzuführen.
Beim Abschied von Studiendirektor Karl Gregori als Kürner Seelsorger war auch die Theatergruppe vertreten. Pfarrer Gregori versäumte fast keine Aufführung und alle Mitspieler waren immer gespannt auf seine Kritik im Pfarrbrief. Der neue Geistliche, Dr. Josef Kreiml wurde als Mitglied in die Gruppe aufgenommen.
Bei der Aufführung wurde Renate Hofmeister, bekannt als “Der gute Geist” hinter der Bühne für ihren 15. Einsatz bei der Theatergruppe geehrt.
Auch in diesem Jahr besuchten wir eine Aufführung unserer Lambertsneukirchener Theaterfreunde.
Nach der Jahreshauptversammlung im Januar
1995 wurde wieder eine Faschingsparty abgehalten unter dem Motto “Ball Verkehrt”.
Die Proben zur Frühjahrsaufführung gestalteten sich wie all die Jahre zuvor reibungslos und “unterhaltsam”, so dass die Aufführungen im April wieder ein voller Erfolg wurden.
Der diesjährige Nachbarschaftsbesuch einer Theatergruppe führte uns diesmal zur Freiwilligen Feuerwehr nach
Ramspau.
Im Oktober fand der schon lange gewünschte 2-Tages-Ausflug statt. Die Ziele waren der Mondsee und der
Attersee.
Vor der Herbstaufführung ging durch die Presse die Nachricht von der Krankheit eines Mädchens aus Donaustauf. Die Theatergruppe rief ihre Besucher zu freiwilligen Spenden auf und der Betrag von 1.500,-- wurde aus der Vereinskasse auf 2000,-- DM aufgerundet.
Bei der letzten Aufführung wurde Spielleiter Karl Pröpstl für sein 25. Stück von Vorsitzendem Werner Fischer geehrt.
Traditionsgemäß waren wir wieder bei einer Aufführung unserer Kollegen aus Lambertsneukirchen anwesend.
Die Jahreshauptversammlung
1996 fand dieses Jahr erst nach der Frühjahrsaufführung im April statt, da unser Vorsitzender Werner Fischer sich um das Amt des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Bernhardswald bewarb. Nach der Aufführung am 24.03.96 stellte sich Werner “seinem” Publikum als gewählter Bürgermeister vor.
Im April feierte der Männergesangverein Kürn seinen 25. Geburtstag. Die Theatergruppe führte einen Sketch auf.
“Altpfarrer” Karl Gregori gratulierte die Theatergruppe zum 40jährigen Priesterjubiläum. Pfarrer Gregori verzichtete auf Geschenke und bat statt dessen um Spenden für Pfarrer Franjo Topic (Sarajewo) und für afrikanische Waisenkinder.
Im Sommer traf man sich anstelle eines Ausfluges zu einem kleinen Grillfest am Weiher des Vorsitzenden.
Am Bürgerfest in Wenzenbach beteiligte sich die Theatergruppe an der Gestaltung des Rahmenprogramms mit zwei Sketchen.
Auf der Herbstaufführung wurden Fritz Denk für sein 10. und Renate Hofmeister (“guter Geist”) für ihr 20. Stück geehrt. Erstmalig wurde ein Stück sechsmal aufgeführt, d.h. zwei Wochenenden jeweils Freitag, Samstag und Sonntag.
Das 20jährige Bestehen feierte die Theatergruppe mit einem gemeinsamen Essen, bei dem Spielleiter Karl Pröpstl einen kurzen Überblick der Geschichte der Laienspielgruppe gab.
Jahreshauptversammlung und Theaterfasching waren
1997 die ersten Termine. Der Fasching stand diesmal unter dem Motto “Stars in der Manege”.
Aus den Einnahmen der Frühjahrsaufführung wurde der Selbsthilfegruppe “Hoffnung” e. V. eine Spende von DM 500,-- überreicht.
Für seinen 10. Einsatz erhielt Peter Scheubeck ein “hochprozentiges” Geschenk. Souffleuse Antonia Gottmeier wurde für ihre außerordentlich wichtige Funktion bei nunmehr 20 Stücken geehrt. Maskenbildnerin Uli Cipcer konnte zum 10. Einsatz gratuliert werden.
In den Osterferien durften die Mitglieder des Jugend- und Kinderfördervereins “Juki” Bernhardswald einen Blick hinter die Kulissen des Theatersaales werfen.
Die Theatergruppe beteiligte sich natürlich wieder an der Fußball-Dorfmeisterschaft. Zwar belegte sie nur den letzten Platz – und dies auch nur mit dem Aufgebot der letzten Kräfte – wurde aber zur sympathischsten Mannschaft erkoren.
Im April unternahm die Theatergruppe als Gemeinschaftsveranstaltung eine Wanderung nach Roith bei Wenzenbach. Nach einer deftigen Brotzeit marschierte der “harte Kern” mit Fackeln zurück.
Auf der Bühne und hinter den Kulissen wurde unter dem Motto “Rama dama” ein großer Frühjahrsputz durchgeführt.
Anstelle eines Jahresausfluges wanderte die Theatergruppe zum Mostfest nach Hammerhäng‘ bei Nittenau.
An der Renovierung des Kürner Kinderspielplatzes beteiligte sich die Theatergruppe mit einer Geldspende an den Obst- und Gartenbauverein.
Bei der Herbstaufführung wurden Roswitha Horvat und Ewald Fischer für ihr 15. Stück geehrt. Die erst vor Kurzem ernannte Laienspielbeauftragte des Landkreises Margarete Eichenseer stattete der Kürner Gruppe einen Besuch ab.
Für die Vielseitigkeit der Theatergruppe spricht, dass das Jahr
1998 mit einer Fackelwanderung nach Schneitweg begann.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden die Rollen für die Frühjahrsaufführung vergeben und die ersten Proben festgelegt.
Der Theaterfasching stand diesmal unter dem Motto “Deutsche Schlager”. Keiner scheute die Mühe, in beinahe Originalkostümen einen Interpreten der deutschen Schlagerszene zu präsentieren. Von Lolita bis Nino de Angelo war alles vertreten. Unter der Leitung von Igor (Werner) traten die original Donkosaken auf. Als Solist überzeugte Sergej Balatonow (Hans
Auburger). Ebenso unvergesslich war die schauspielerische Aufführung der Theatermänner. Sie spielten sehr realistisch den Besuch der Theaterdamen auf dem Oktoberfest 1997 mit all seinen Höhen und Tiefen nach.
Bei der Frühjahrsaufführung wurde das Gesangsstüberl des MGV in eine Sektbar umgewandelt, die vom Publikum sehr gut angenommen wurde und in Zukunft beibehalten werden sollte.
Der Theaterausflug führte die Gruppe an den Ammersee und zu den “Kaltenberger Ritterspielen”. Das übliche gemütliche Beisammensein, zu dem sich noch einige Daheimgebliebene dazugesellten, fand in Kruckenberg statt.
Im Gegensatz zum Vorjahr konnte die Theatergruppe bei der Fußball-Dorfmeisterschaft gegen alle Prognosen den zweiten Platz belegen.
Im September veranstaltete die Stockabteilung des Sportvereins ein Brotzeitturnier mit allen Kürner Vereinen. Die Theatergruppe konnte nicht auf einem der vorderen Plätze landen, schlug sich aber sehr tapfer.
Von den Einnahmen der Herbstaufführung wurden DM 500,-- an den Kindergarten Kürn gespendet.
Das erste Ereignis im Jahr
1999 war der Theaterfasching unter dem Motto “Auf der Alm da gibt’s koa Sünd‘”.
Am 20. Februar veranstaltete die Theatergruppe einen Skiausflug nach Scheffau, an dem sich auch Nicht-Skifahrer beteiligten, die in der Zwischenzeit Spaziergänge machten oder die Wirtschaften testeten.
Die alten Kinostühle, die nun seit 15 Jahren ihren Dienst taten, konnten endlich durch “neue” gebrauchte Sessel wiederum aus den Kammer-Lichtspielen Regensburg ersetzt werden. Bereits am Montag, dem 1. März begann der Ausbau der alten Stühle und bis Mittwoch Abend war der Saal leer und die Sessel auf Bulldog-Anhänger verladen. Am Ende der Woche wurden sie in der Müllumladestation in Haselbach entsorgt. Am späten Abend des 7. März (Sonntag) wurden die Stühle im “Kammer” ausgebaut, da am nächsten Morgen dort bereits die Handwerker mit der Renovierung beginnen wollten.
Mit einem gemieteten Lastwagen und dem Traktor von Hans Auburger wurden die über 200 sehr gut erhaltenen Stühle am Montag Vormittag nach Kürn gefahren und in den Theatersaal geschleppt. Noch am selben Tag wurde mit dem Einbau begonnen, der am Dienstag Abend abgeschlossen war. Die überzähligen Stühle wurden auf dem Speicher gelagert. Die Anzahl der Sitze im Theatersaal verringerte sich um ca. 20, aber die Neubestuhlung ist wesentlich bequemer als die alte. Viele freiwillige Helfer waren beteiligt und sie bewiesen wiederum, dass der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit in der Theatergruppe beispielhaft sind.
Bei der Frühjahrsaufführung wurde Manuela Schießl für ihr 10. Stück geehrt und Uli
Cipcer, die bereits im 15. Stück als Maskenbildnerin tätig war.
Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen fand diesmal erst am 9. Mai 1999 statt.
Sportlich bestätigen sich die Laienspieler beim Brotzeitturnier der Stockabteilung des FC Kürn und bei der Fußball-Dorfmeisterschaft.
Im August besuchten wir erstmals die Waldfestspiele in Kötzting. Der “Bayerische Jedermann” begeisterte alle Zuschauer.
Im Herbst betätigten sich einige Mitglieder nochmals sportlich beim Fußballturnier des Stammtisches “D‘ Wildsei”.
Bei der Herbstaufführung wurden Christa Scheubeck für das 10. und Gerda Lang für das 15. Stück geehrt. Antonia Gottmeier war beim 25. Stück als Souffleuse tätig. Spielleiter Karl
Pröpstl, der seit nunmehr 20 Jahren als Spielleiter seinen Mann stand, erhielt ebenfalls ein Geschenk.
Die Spielerschar der FSG Kötzting stattete uns einen Gegenbesuch ab.
In Roding entstand eine Theatergruppe unter der Leitung von Eva Zieba – Gründungsmitglied der Theatergruppe Kürn. Für die Kürner Laienspieler war es eine Selbstverständlichkeit eine Aufführung des Stückes “Boeing-Boeing”.
Auf der Jahreshauptversammlung 2000 wurde beschlossen, heuer keinen Theaterausflug stattfinden zu lassen, um das Geld für das Jubiläumsjahr 2001 zu sparen.
Der Theaterfasching stand in diesem Jahr unter dem Motto “Alles aus dem Obst- und Gemüsegarten”. Es waren unter anderem seltsame, außerirdische Kohlköpfe zu bewundern...
Die Einnahmen einer der Frühjahrsaufführungen, die in erster Linie Wenzenbacher Bürger besuchten, wurden für den Kirchenbau in Wenzenbach gespendet. Geehrt wurde Christian Kalesse für seinen 10. Bühneneinsatz.
Auf der schon traditionellen Fußball-Dorfmeisterschaft sorgte die Theatergruppe für eine Sensation: Sie belegte den ersten Platz!
Beim diesjährigen Theaterbesuch in Falkenstein mussten die Laienspieler aus Kürn den Anfang des Stückes “Einen Jux will er sich machen” bei strömendem Regen verfolgen. Dafür aber war das anschließende gemütliche Beisammensein auf eine andere Weise feucht.
Im Oktober lud Pfarrer Karl Gregori zu seinem 70. Geburtstag in den Gasthof “Zur Post” ein. Die Theatergruppe war natürlich mit einer Abordnung auch dabei und beteiligte sich am Geschenk.
Die Herbstaufführung fand in gewohnter Manier statt und war wie immer ein voller Erfolg.
In einer Mitgliederversammlung Ende des Jahres wurde beschlossen, dass die Frühjahrsaufführung 2001 ausfallen soll, weil umfangreiche Renovierungen im Theatersaal anstehen.
In der Jahreshauptversammlung 2001 wurde hauptsächlich der Umbau und der Ablauf des Jubiläumsjahres besprochen. Das Dachgeschoss soll zum Aufenthalts- und Umkleideraum für die Spieler ausgebaut werden, so dass das Foyer vergrößert werden kann. Der bisherige, kleine Raum für Requisiten wird dann als Verkaufsraum mit Theke genutzt.
Die 25 Jahre der Theatergruppe Kürn e.V. sollen in einem Buch dokumentiert werden. Neben der Chronik sollen alle gespielten Stücke mit einem Bild, einer kurzen Inhaltsangabe und allen Spielern aufgeführt werden. Die aktiven Mitglieder werden vorgestellt und bekommen Gelegenheit, ein paar persönliche Sätze zur Theatergruppe zu schreiben.
Im Herbst soll mit einer Jubiläumsaufführung des Stückes “Der verkaufte Großvater” und mit einem kleinen Festakt, zu dem Ehrengäste und auswärtige Laienspielgruppen geladen werden, der runde Geburtstag gefeiert werden.
Trotz der im Frühjahr begonnenen Umbauarbeiten und der vielen Planungen fanden die Laienspieler dennoch Zeit für einen Besuch in Brennberg bei der “Grattleroper”.
Am 10. August fuhr die Theatergruppe mit einem Bus nach Kötzting, um das Stück
"Der Weiberstreik" zu besuchen. Diese Komödie in bayerischer Mundart
nach Aristophanes gefiel allen sehr gut.
Das Jubiläum ist für die Theatergruppe Kürn zum einen die Gelegenheit, Rückschau zu halten auf die geleistete Arbeit, zum anderen aber auch ein Ansporn, das Laienspiel in Kürn weiterhin zu pflegen.
Der Jubiläumsvorstellung am 11. November 2001 mit dem Stück "Der
verkaufte Großvater" vor geladenen Gästen folgte ein Festakt mit
Ansprache der Ehrengäste und anschließender Ehrung der Gründungsmitglieder.
Werner Fischer in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der Theatergruppe Kürn
e.V. eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Abriss über die 25 Jahre
Theatergruppe von ihren Anfängen an. Besonders ging er auf die Umbaumaßnahmen
der letzten Wochen und Monate ein. Die Theatergruppe hat viel Zeit und Geld
investiert, um es ihren Zuschauern noch bequemer zu machen; so wurde das Foyer
vergrößert und mit einer Verkaufstheke ausgestattet, so dass die Hungrigen und
Durstigen in den Pausen mehr Raum zur Verfügung haben. Dies war nur durch den
Ausbau des Dachgeschosses möglich, wo sich nun die Akteure auf ihren Auftritt
vorbereiten und die Requisiten verstaut werden können.
Zweiter Bürgermeister Xaver Graf überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde
und überreichte eine Spende als Beitrag zur Renovierung. Er bezeichnete die
Gruppe als Kulturträger und Botschafter für die Gemeinde, da die Gäste auch
von außerhalb kommen. Er dankte dem Gründer Hans Auburger, Herrn Pröpstl und
Herrn Fischer für ihr Engagement und ihre Weitsicht.
Als "Dorfpfarrer" gratulierte Franz Reitinger mit einer humorvollen
Ansprache.
Als weiterer Ehrengast ergriff Landrat Rupert Schmid das Wort und bemerkte, dass
in Kürn das Publikum, der Saal und das Theater gut zusammen passen würden. Er
dankte allen Mitwirkenden für die Vorbereitungen und für das Spielen. Er
zeigte sich sehr angetan von den Leistungen der Theatergruppe.
Das "Amen" sprach Altpfarrer Karl Gregori, der ein treuer Anhänger
der Theatergruppe ist. Er bezeichnete es als einen Glücksfall, dass die Gruppe
sich vor 25 Jahren zusammengefunden hatte und dass die Vorstandschaft immer
weiter für den Zusammenhalt und das Fortbestehen sorgt.
Den Höhepunkt des Festaktes bildete die Ehrung der Gründungsmitglieder.
Urkunden erhielten: Ewald Fischer, Werner Fischer, Antonia Gottmeier, Hannelore
Wolf, Hans Wolf und Eva Zieba. Johann Auburger sen. wurde für sein Engagement,
dem es zu verdanken war, dass die Theatergruppe gegründet wurde, zum
Ehrenvorsitzenden ernannt.
Auf der Jahreshauptversammlung im Januar
2002
konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt werden. Die Probenarbeit für
das neue Stück im Frühjahr wurde unterbrochen durch den Besuch des Stückes
"Die Mausefalle" von Agatha Christie in Zeitlarn. Unser Mitglied Eva Zieba, die bei der Theatergruppe Roding Regie führt, leistete mit ihrem Team
mit den Stücken "Kidnapping" und "Sweet Home Alabama"
wieder hervorragende Arbeit.
Mit dem Stück "Die wilde Hilde", das 40. Stück in der
Vereinsgeschichte, trafen die Laienspieler wieder voll ins Schwarze. Uli Cipcer
erhielt für ihren 20. Einsatz als Maskenbildnerin und Renate Hecht für ihren
30. Einsatz als "guter Geist" aus den Händen von Vorsitzenden Werner
Fischer einen Blumenstrauß.
Am 6. Juli 2002 vermählte sich unser Mitglied Sandra Bauer mit Marco Karl. Bei
dieser Gelegenheit gaben einige Mitglieder der Theatergruppe ihr Bauernballett
bzw. Theaterballett zum besten.
Noch im Juli besuchten einige Mitglieder die Laienbühne Schorndorf e.V. auf der
Burgruine Neuhaus.
Mit dem Stück „Die
Entwicklungshilfe“ war die Theatergruppe in den Herbstaufführungen wiederum erfolgreich. Die sechs
Vorstellungen waren ausverkauft und das Publikum war sehr zufrieden. Auch dieses
Mal gab es wiederum einige Bühnenjubiläen zu feiern: Das 10. Mal standen auf
der Bühne Antonia Grigo, Dieter Reisinger und Franz Voith. In seinem 20. Stück
war Vorsitzender und Bürgermeister Werner Fischer im Einsatz. Bei bereits 30 Stücken
sorgte Souffleuse Toni Gottmeier für die nötige Textsicherheit der Spieler.
Im
Dezember besuchte eine Gruppe die Vorstellung der Theatergruppe „Die
Insulaner“ auf der Jahninsel in Regensburg. Den Theatersaal und das ganze
„Drumherum“ muss man gesehen haben.
Erstmals
feierten wir bei Hannelore und Hans Wolf in Seibersdorf eine Waldweihnacht.
Am
21. Dez. verstarb unser Mitglied Emil Gottmeier. Auf der Beerdigung am 23. Dez.
gaben über 20 Mitglieder der Theatergruppe unserem Freund die letzte Ehre.
Vorsitzender Werner Fischer nahm in sehr persönlichen und bewegten Worten
Abschied und legte am offenen Grab einen Kranz nieder.
Die
Neuwahlen auf der Jahreshauptversammlung am 26. Januar
2003
brachten
keine Veränderung. Die bewährte Vorstandschaft wurde in ihrem Amt bestätigt.
Spielleiter Karl Pröpstl stellte das neue Stück „Power-Paula“ von Ulla
Kling vor. Die Rollenverteilung klappte nach anfänglichen Terminschwierigkeiten
einiger Mitglieder doch wieder reibungslos. Besonders erfreut zeigt sich
Spielleiter Pröpstl, dass mit
Miriam Fischer und Monika Wolf zwei junge Mädchen den Sprung auf die Bretter,
die die Welt bedeuten, wagen wollen.
Die
harte Probenzeit wurde angenehm unterbrochen vom Theaterfasching und durch
Geburtstagsfeiern von Antonia Grigo und Anna Wolf.
Einen
kleinen Bühnenumbau, um einen Terrassenausgang zu erhalten, tätigte
Schreinermeister Franz Voith mit Gehilfe Franz Wartlsteiner.
An den beiden Wochenenden vor Ostern
waren die Laienspieler der Theatergruppe Kürn e.V. dabei, ihr Publikum mit dem
Stück „Power-Paula“ von Ulla Kling in gewohnter Weise hervorragend
zu unterhalten, ja zu begeistern. Neben den vielen Stammbesuchern , für
die das Kürner Theater mittlerweile zu einem „Muss“ zählt, kamen aber auch
wieder neue Besucher. Nach jeder der sechs ausverkauften Vorstellungen war die
einhellige Meinung: „ Der Besuch hat sich gelohnt und wir kommen wieder. .Für
Mirjam Fischer und Monika Wolf war dieses Stück der erste Auftritt und alle
Mitglieder waren der Meinung, es sollte nicht ihr letzter sein; denn beide waren mit Ernst
und vollem Einsatz bei der Sache. Karl Pröpstl erhielt für seinen 40. Einsatz
als Spielleiter ein Geschenk.
Eine
Abordnung der Theatergruppe war bei der Theatergruppe der FF Ramspau beim Stück
„Die Ritter san los“ zu Gast.
Beim
Patenbitten der Freiwilligen Feuerwehr Kürn in Schneitweg am 26. April spielten
Carmen Konrad und Dieter Reisinger das „Eröffnungstheater“.
Die
Sitzweil beim OGV Wenzenbach ist für die Theatergruppe immer die Gelegenheit
sich für den zahlreichen Besuch der OGV-Mitglieder in Kürn zu revanchieren.
Am
22. Juni zelebrierte unser Mitglied Dr. habil Josef Kreiml in der Seibersdorfer
Kapelle eine Messe für unser verstorbenes Mitglied Emil Gottmeier.
Eine
Stadtführung in Regensburg am 19. Juli war für alle Teilnehmer sehr lehrreich
und interessant.
An
der Einweihung der neuen Kirche in Wenzenbach am 29. Juni – die Theatergruppe
hatte die Einnahmen einer Aufführung gestiftet- nahmen Werner Fischer und Karl
Pröpstl als Vertreter der Theatergruppe teil.
Die
Teilnahme an der Dorfmeisterschaft des FC Kürn war für die Theatergruppe
wiederum Ehrensache und wurde mit einem 3.Platz abgeschlossen. Beim Stockschießen
waren die Teilnehmer weniger erfolgreich. Leider bildeten sie das Schlusslicht.
.
Der
Besuch der Kötzinger Waldfestspiele im August, wo heuer „Macbeth“ in
baierischer Fassung aufgeführt wurde, war ein Erlebnis.
Der
Theaterausflug am 3. und 4. Oktober führte über 30 Mitglieder ins Obere Mühlviertel
nach Österreich. Nach einer Brauereiführung stand der Besuch bei einem
Hopfenbauern auf dem Programm. Eine Wanderung zum Schwarzenbergischen
Schwemmkanal war hochinteressant. Am anderen Tag war die Theatergruppe bei
Gottsdorf und Neustift auf Schmugglerpfaden unterwegs. Das
„Schmugglergericht“ war sehr kurzweilig und unterhaltsam und der anschließende
„Schmugglerschmaus“ schmeckte allen. Der Abend bzw. der gelungene
Ausflug klang bei „Irmi“ in Kruckenberg weinselig aus.
Sehr
schnell waren die sechs Vorstellungen im November des neuen Stückes „Thomas
auf der Himmelsleiter“ von Maximilian Vitus ausverkauft. Das vom Fernsehen
bekannte Stück zählt mittlerweile zu den Klassikern des Bayerischen
Volkstheaters. Für die Kürner Theatergruppe war dies ein besonderer Ansporn.
Viele Besucher hatten das Stück vielleicht erst kürzlich am Bildschirm
gesehen, kamen aber trotzdem zu den Kürner Laienspielern, weil sie als
Stammbesucher wissen, dass in Kürn gut gespieltes Theater geboten wird. Den
Vergleich mit den Profis vom Fernsehen brauchten die Kürner Laienspieler
wahrlich nicht zu scheuen. Die beiden Sanitäter im Stück wurden etatmäßig
von Hans Auburger sen. und Hans Auburger jun. dargestellt, aber
auch Vorsitzender Werner Fischer sprang ein und am ersten Sonntag sogar Bürgermeister
Josef Schmid aus Wenzenbach, so dass mit Fischer und Schmid
zwei Bürgermeister auf der Bühne agierten.
Nach
der letzten Vorstellung wurden Christl Eichinger und Manuela Schießl für
ihren Einsatz im
15.Stück geehrt.
Im
Dezember stand wieder ein Besuch bei den „Insulanern“ auf der Jahninsel auf
dem Programm.
Wie
im Vorjahr feierten wir bei Hannelore und Hans Wolf wieder eine Waldweihnacht.
Auf
dem Theaterausflug lasen die Teilnehmer von einer besonderen Darstellung der
Weihnachtsgeschichte in Gottsdorf. Am 26. Dez. besuchten ca. 30 Personen die
sehenswerte Aufführung, bei der fast das ganze Dorf mitspielte.
Das
Theaterballett war sechsmal im Einsatz.
Auf
der Jahreshauptversammlung
2004, die am 5. Jan. im Theatersaal stattfand,
stand nach den Berichten der Vorstandschaft folgende Satzungsänderung auf der
Tagesordnung: Die Vorstandschaft wird grundsätzlich mit einfacher
Stimmenmehrheit. Der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier (alt. zwei)
Jahren gewählt. Die Änderung wurde einstimmig beschlossen.
Für
die bisherige Schriftführerin Elisabeth Mayer, die aus persönlichen Gründen
ihr Amt zur Verfügung stellte, wurde Lambert Horn einstimmig zum neuen Schriftführer
gewählt.
Für
die Frühjahrsaufführung hatte Spielleiter Karl Pröpstl ein Kriminalstück
(„Die Falle“ von Robert Thomas) ausgesucht. Die Rollenverteilung ging - wie
immer – glatt über die Bühne.
Der
Theaterfasching im Februar war wiederum eine „Pfundsgaudi“.
Das
Starkbierfest im März des TSV Pettenreuth in Erlbach wurde natürlich von einer
Abordnung der Theatergruppe besucht.
Die
Aufführungen Ende März und Anfang April waren ausverkauft und das Publikum
zeigte sich sehr
angetan
von der Leistung der Kürner Laienspieler. Nach der letzten Vorstellung
erhielten Peter Scheubeck
(20. Stück) und Hans Wolf (10.Stück) aus den Händen von Vorsitzendem
Werner Fischer ein
Geschenk.
Bei
der Sitzweil des OGV Wenzenbach war die Theatergruppe mit 10 Personen vertreten.
Das
Stockschützenturnier und die Fußballdorfmeisterschaft des FC Kürn gehören
schon seit Jahren zum Programm der Theatergruppe. Bei den Stockschützen wurde
diesmal ein 6. Platz bei 9 Mannschaften erreicht, während beim Fußball die
Theaterspieler nur den vorletzten Rang belegten.
Im
Juli besuchte eine Abordnung das Theater auf der Burg der Laienbühne Schorndorf
e.V. Das Stück „Häuslschleicha“ war sehenswert.
Im November musste wegen der außerordentlich
großen Nachfrage die Kürner Laienspieltruppe zu den sechs ausverkauften
Vorstellungen des Stückes „Mama macht mobil“ von Ulla Kling noch eine
siebte Aufführung am 27. Nov. anhängen, deren Karten ebenfalls sehr schnell
vergriffen waren. Das treue Stammpublikum und auch die Besucher, die zum ersten
Mal im Kürner Theater waren, spendeten herzlichen Beifall und sprachen den
Laienspielern großes Lob aus, so dass der Probenstress der vergangenen Wochen
sehr schnell wieder vergessen war. Vorsitzender Werner Fischer und Spielleiter
Karl Pröpstl konnten mit Recht sehr stolz auf ihre Truppe sein, in der
Zusammenhalt und Gemeinschaftsgeist groß geschrieben werden.
Nach der letzten Vorstellung wurden Christian
Kalesse für sein 15. Stück und Sandra Karl für Ihren 10. Einsatz
vom Vorsitzenden Werner Fischer geehrt. Zum 25. Mal war Uli Cipcer für
die Maske und Renate Hecht zum 35. Mal für den reibungslosen Ablauf
hinter der Bühne verantwortlich. Sie erhielten ein Geschenk genau wie Toni
Gottmeier, die sich mit viel Ruhe und Übersicht nicht nur um die Finanzen,
sondern auch um den Kartenverkauf kümmert.
Bereits nach der ersten Vorstellung
konnte Vorsitzender Werner Fischer namens der Theatergruppe an Frau Hilde Humps,
Vorsitzende der Singgemeinschaft Pettenreuth-Hauzendorf, 400 € für die letzte
Typisierungsaktion überreichen.
Den
Jahresabschluss bildete, wie schon in den Jahren zuvor, eine Waldweihnacht bei
Hannelore und Hans Wolf.
Das
Theaterballett war wiederum sechsmal bei den verschiedensten Veranstaltungen im
Einsatz.
Im Mittelpunkt
der Jahreshauptversammlung 2005
standen neben den Berichten der Vorstandschaft die
Neuwahlen. Nach den durchwegs positiven Berichten erhielten Werner Fischer und
Peter Scheubeck für ihre 20-jährige Arbeit als 1. und 2. Vorsitzender ein
kleines Präsent.
Nach der einstimmigen Entlastung der
Vorstandschaft brachten die Neuwahlen folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Werner Fischer
2. Vorsitzender Peter Scheubeck
Schatzmeister(in) Antonia Gottmeier
Schriftführer Lambert Horn
Kassenprüfer Hans Auburger sen. und Monika Wolf
Beiräte Christian Kalesse, Hans Auburger sen., Roswitha
Horvat, Christl Eichinger
Alle Gewählten nahmen die Wahl an. Von der
neuen Vorstandschaft wurde Karl Pröpstl wiederum zum Spielleiter berufen.
Die Rollenverteilung für das neue Stück
„Das Glück im Wald“ ging reibungslos über die Bühne und es wurde auch gleich der
Termin für die Leseprobe festgelegt. Mit Elisabeth Zitzelsberger konnte eine
neue Mitspielerin gewonnen werden.
Beim Faschingsball der FF Kürn und beim
Weiberfasching gab die Theatergruppe bzw. das Theaterballett eine Showeinlage.
Die Frühjahrsaufführungen fanden statt am
11./12./13. und 18./19./20. März. Gespielt wurde diesmal der kriminalistisch
angehauchte Schwank „Das Glück im Wald“ von Walter G. Pfaus. Mitgespielt haben:
Peter Scheubeck, Christa Scheubeck, Dieter Reisinger, Johann Auburger jun.,
Monika Wolf und Elisabeth Zitzelsberger. Renate Hecht und Toni Gottmeier wurden
für Ihren 25. Einsatz in der Requisite bzw. den 35. Einsatz als Souffleuse
geehrt. Alle sechs Vorstellungen waren wiederum ausverkauft, ja es konnten sogar
manche späte Kartenwünsche nicht mehr erfüllt werden. Die Theatergruppe Kürn
e.V. ist mittlerweile in der ganzen Region für gutes, vergnügliches Theater
bekannt und wer einmal nach Kürn zu einer Aufführung gefunden hat, der kommt
gerne wieder.
Auch dieses Mal verließen die Zuschauer zufrieden und vergnügt den Theatersaal
am Eichelmühlweg und viele sparten nicht mit lobenden Worten: “Gut habt ihr
gespielt! Wir kommen wieder!“
Beim Starkbierfest des TSV Pettenreuth in Erlbach und bei der Sitzweil des OGV
Wenzenbach war die Theatergruppe mit jeweils einer Abordnung vertreten. Bei der
Stockschützendorfmeisterschaft am 24.06.2005 erreichte die Theatergruppe den 7.
Platz von 9 Mannschaften. Unsere Mannschaft bestand aus: Peter Scheubeck,
Christa Scheubeck, Marco Karl, Toni Gottmeier, Elisabeth Zitzelsberger, Gerda
Lang, Stefan Mahlke, Karl Pröpstl und Christian Kalesse.
Eine Abordnung besuchte im Juni die Nachhochzeitsfeier bei Katharina Höfer geb.
Pröpstl im Stadel auf dem Berghof bei Leonberg.
Unsere Toni (Antonia Gottmeier) erhielt
aus der Hand von Herrn Landrat Herbert Mirbeth am 01. Juni das Ehrenzeichen des
bayerischen Ministerpräsidenten. Mit dieser Auszeichnung wurde das vielfältige
ehrenamtliche Engagement gewürdigt.
Am 02. Juli wurde der Requisitenraum auf
dem Speicher aufgeräumt. Bei der Dorfmeisterschaft des FC Kürn konnte sich die
Theatergruppe dieses Mal nicht betteiligen. Es wurde eine Spende an den FC
gegeben. Der Beitrag der Theatergruppe beim diesjährigen Pfarrfest bestand in
einem Überraschungsessen in Form eines Rotwildgulasch. Am Gaudimarsch des KSV
Kürn im August beteiligten sich Werner Fischer, Antonia Grigo, Conny Scheubeck
und Lambert Horn. Sie belegten den 6. Platz.
Auf der Monatsversammlung im September wurden die Rollen für das Herbststück
vergeben und auch gleich der Termin für die Leseprobe festgelegt. Die
Rollenbesetzung gestaltete sich nicht ganz einfach, aber mit Markus Wolf konnte
wiederum ein neuer Spieler gewonnen werden.
Der Ausflug, eine Zweitagesfahrt, führte
uns dieses Jahr zu unserm Freund, dem „Österreicher Hans“ (Hans Hemetsberger),
nach Nussdorf am Attersee. Beim Weinfest der FF Pettenreuth war wie jedes Jahr
auch heuer ein Abordnung der Theatergruppe anwesend. Anfang November besuchten
Manuela Kalesse und Uli Cipcer besuchten einen Schminkkurs in Leuchtenberg, der
vom Bezirk Oberpfalz angeboten wurde.
Die Herbstaufführungen fanden statt am 11./12./13. und 18./19./20. November.
Dieses Mal wurde ein altbekannter Klassiker aus dem Komödienstadl gespielt und
zwar „Die drei Eisbären“ von Maximilian Vitus. Mitgespielt haben: Peter
Scheubeck, Christian Kalesse, Markus Wolf, Manuela Kalesse, Fritz Denk, Eva
Gottmeier und Gerda Lang. Auch dieses Mal verließen die Besucher zufrieden und
entspannt den Theatersaal. Zweiter Bürgermeister Xaver Graf, gefragt nach seinem
Eindruck, brachte es mit einem einzigen Wort auf den Punkt: „Perfekt!!“.
Besonders gefordert war dieses Mal die Maske. Das Team von Uli Cipcer mit Monika
Wolf und Manuela Kalesse erledigte die nicht einfachen Aufgaben mit Bravour. Im
Souffleurkasten saß Antonia Gottmeier und sorgte dafür, dass kein Spieler
Textschwierigkeiten bekam. Souverän und zuverlässig kümmerte sich Renate Hecht
hinter der Bühne als Inspizientin um die präzisen Auftritte der Spieler und um
die nötigen Requisiten. Als neuer Mitarbeiter war Stefan Mahlke für die Ton- und
Bildtechnik zuständig und ließ sowohl perfekt den Donner rollen als auch das
Baby schreien.
Am Ende der Aufführungen stellte
Vorsitzender und Bürgermeister Werner Fischer die jeweiligen Spieler vor und
machte daraus in gekonnter Manier immer ein kleines Theater
Nach der ersten Vorstellung wurde
der behinderten Patricia aus Kürn vom Vorsitzenden ein Geldbetrag als Zuschuss
zum neuen Rollstuhl überreicht. Nach der letzten Vorstellung ehrte Werner
Fischer Karl Pröpstl mit einem Geschenk für 25 Jahre Einsatz als Spielleiter.
Die in Seibersdorf geplante Waldweihnacht musste leider wegen schlechten Wetters
in den Theatersaal verlegt werden. Zu besinnlichen Texten, die Karl Pröpstl
vorlas, sangen Antonia und Bernhard Grigo weihnachtliche Lieder.
Übers Jahr über wurden
Theateraufführungen In Zeitlarn, Schorndorf, Wald, Regensburg Jahninsel und
Lambertsneukirchen besucht. Das Theaterballett war bei drei Geburtstagen (Werner
Sörens,50; Marianne Rockinger, 50; Leni Fischer, 70) im Einsatz. Zum Geburtstag
wurde Karoline Weinfurtner (75.), Hannelore Wolf (50.), Karl Pröpstl (65.),
Werner Sörens (50.) gratuliert.
Das Jahr 2006
begann mit einer Nachtwanderung nach Seibersdorf
zu Hannelore und Hans Wolf, um die Glühweinreste zu „vernichten“. Auf der
Jahreshauptversammlung konnte wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt
werden. Die Berichte waren alle sehr positiv gehalten. Die Eintrittspreise
wurden neu festgelegt: Erwachsene 5,-€, Kinder 3,-€. Natürlich wurden die
Rollen für das Frühjahrsstück verteilt und die Leseprobe soll am 31.01.
stattfinden.
Der Besuch einer Winterparty beim Rüscherlclub Schneitweg brachte Abwechslung in
die Probenarbeit. Das Fluchtlichtfahren am Pröller bei St. Englmar war auch für
die Nicht-Skifahrer recht unterhaltsam.
Anschließend Apres-Ski-Party mit
Radio Charivari.
Beim Starkbierfest des TSV Pettenreuth
war die Theatergruppe natürlich mit einer Abordnung vertreten.
Die Frühjahrsaufführungen fanden statt am
31. März/01./02. April und 07./08./09. April. Aufgeführt wurde das diesmal das
Lustspiel „Meine Frau ist jetzt der Boss“ von Jack Popplewell. Mitgespielt
haben: Franz Voith, Manuela Kalesse, Dieter Reisinger, Elisabeth Zitzelsberger,
Monika Wolf und Hans Auburger jun. Die Einbindung der noch jungen und auch
unerfahrenen Spieler in ein homogenes Team zusammen mit den „alten Hasen“ gelang
dieses Mal in besonders hervorragender Weise, so dass Vorsitzender und
Bürgermeister Werner Fischer bei der Vorstellung der Spieler und Mitarbeiter
nach jeder Aufführung stets zufrieden sein konnte und mit Lob und Anerkennung
nicht sparte.
Die Maske erledigte das Team von Uli Cipcer mit Monika Wolf und Manuela Kalesse
in bewährter Weise. Im Souffleurkasten saß Antonia Gottmeier und sorgte dafür,
dass Textschwierigkeiten gar nicht aufkamen. Wie immer kümmerte sich Renate
Hecht hinter der Bühne als Inspizientin um die präzisen Auftritte der Spieler
und um die nötigen Requisiten. Stefan Mahlke war für die Ton- und Bildtechnik
zuständig und ließ sowohl perfekt die Autos vorfahren als auch die Babys
schreien. Als Spielleiter fungierte in bewährter Weise Karl Pröpstl.
Im Laufe des Frühjahres und Sommers besuchte die Theatergruppe die Sitzweil des
OGV Wenzenbach, beteiligte sich am Stockschützenturnier des FC Kürn (6. Platz)
und am Gaudimarsch des KSV Kürn (Mittelfeld und Schlusslicht).
An der Feier des Goldenen Priesterjubiläums von Pfarrer Karl Gregori, ein treuer
Besucher und fairer Kritiker unserer Gruppe, nahm natürlich auch die
Theatergruppe Kürn teil.
Unser diesjähriger Theaterausflug führte uns am 26./27.08.2006 in das
Weltkulturerbe der UNESCO, nach Bamberg. Neben einer Brauereibesichtigung und
einer Stadtführung war auch der Besuch der traditionellen Sandkerwa mit
anschließender Nachtwächterführung ein Programmpunkt. Am Sonntag fand unser
Ausflug mit der Besichtigung der Altenburg und abschließend mit einem Besuch des
Schlosses Wernsdorf mit einer musikalischen Zeitreise ins Mittelalter seinen
Ausklang.
Auf dem Weinfest der FF Pettenreuth im Oktober war natürlich die Theatergruppe
wiederum vertreten.
Um den 30. Geburtstag der Theatergruppe
Kürn zu feiern, hatte sich die Vereinsleitung etwas Besonderes einfallen lassen.
Viele Mitglieder fuhren am 14.10.2006 mit einem Bus nach Kruckenberg in das
dortige Weinlokal „Zum Kruckenberger“. Bei Wein, Bier und einer guten Brotzeit
wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert.
Die Herbstaufführungen fanden statt am 10./11./12. und 17./18./19. November.
Dieses mal wurde das Stück „Liebe und Blechschaden“ von Hans Gnant aufgeführt.
Mitgespielt haben: Christian Kalesse, Eva Gottmeier, Markus Wolf, Monika Wolf,
Sandra Karl, Peter Scheubeck, Hans Auburger jun. und Roswitha Horvat. Die sechs
Vorstellungen an den beiden Wochenenden waren ausverkauft und leider konnten
einige Kartenwünsche nicht erfüllt werden. Zum treuen Stammpublikum kommen immer
auch neue Besucher nach Kürn, die begeistert weitere Besuche ankündigen, weil
ihnen in Kürn hervorragende Theaterkost geboten wird. Vorsitzender Werner
Fischer, der die Spieler nach der Vorstellung immer dem Publikum vorstellte,
zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Truppe. Besonders lobte er die Spielfreude
der Schauspieler, die immer zu spüren war und vielleicht auch das Geheimnis des
Erfolges der Kürner Theatergruppe ist.
Das Team von Uli Cipcer mit Monika Wolf und Manuela Kalesse erledigte die
Schminkarbeiten in gewohnter Weise hervorragend und zuverlässig. Ebenfalls
zuverlässig besorgte Renate Hecht ihre Aufgabe als Inspizientin. Toni Gottmeier
war im Souffleurkasten wie immer der Rückhalt der Spieler. Die Bühnentechnik lag
wiederum in den bereits bewährten Händen von Stefan Mahlke Für die Bewirtung und
Betreuung der Besucher sorgten Mitglieder der Gruppe, die gerade „spielfrei“
hatten. Spielleiter war Karl Pröpstl. Für den 26. Nov. Hatte Bürgermeister
Werner Fischer seine Bürgermeisterkollegen und zahlreiche Gäste zu einer
Sonderaufführung eingeladen. Die Theatergruppe zeigte sich von seiner besten
Seite und alle Gäste waren voll des Lobes.
Hannelore und Hans Wolf hatten am 08.12.2006 wieder nach Seibersdorf zu einer
Waldweihnacht eingeladen. Nach einem besinnlichen Teil, den Karl Pröpstl
zusammen mit Antonia und Bernhard Grigo gestaltete, wurde bei Knackersemmeln und
reichlich Glühwein vorweihnachtlich gefeiert.
Theaterbesuche in Wenzenbach, Kötzing, Wald und Hainsacker standen auf dem
Programm
Das Theaterballett war beim Geburtstag
von Eva Gottmeier (30.) und bei Rudi Auburger (50.) im Einsatz. Die
Theatergruppe gratulierte zum Geburtstag: Franz Voith (30.), Sandra Karl (30.),
Gerda Lang (40.), Hans Auburger (60.) und Eva Gottmeier (30.).
Wie alle Jahre so standen auch im Januar
2007 die Berichte der Vorstandschaft
im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Die Rollenverteilung ging wiederum
recht gut über die Bühne, so dass für den 17. Jan. die Leseprobe festgelegt
werden konnte. Die Probenzeit wurde unterbrochen von einem Besuch des
„Erlebnisfeld der Sinne“ im Pflegeheim in Bernhardswald und vom obligatorischen
besuch des Starkbierfestes des TSV Pettenreuth in Erlbach.
Am 23./24./25 März, am 30./31. März, 01. April 2007 wurde im Theatersaal das 50.
Stück aufgeführt und zwar das Lustspiel „Wenn des bloß guat geht“ von Ulla
Kling. Auf der Bühne standen Manuela Kalesse, Carmen Konrad, Elisabeth
Zitzelsberger, Markus Wolf, Hans Auburger sen., Dieter Reisinger, Werner Fischer
und Monika Wolf. Mit der turbulenten Komödie traf die Theatergruppe Kürn unter
der Leitung von Karl Pröpstl wieder einmal genau den Geschmack des Publikums.
Für die richtigen Rahmenbedingungen hinter der Bühne sorgte dieses Mal Gerda
Lang. Die nötigen Alters- und Aussehenskorrekturen mittels virtuoser
Schminktechniken erledigte in bewährter Weise wiederum Uli Cipcer mit ihren
Helferinnen . Stefan Mahlke, der das Bärchen brummen und das Baby schreien ließ
sowie die Videokameras steuerte, war besonders gefordert und, nicht zuletzt,
auch Toni Gottmeier, die im Souffleurkasten schwitzte.
Die Kritiken waren wieder einmal hervorragend, so dass wegen der großen
Nachfrage eine Zusatzaufführung am Ostersonntag, 08. April 2007 nötig wurde.
Eine Abordnung der Theatergruppe war im Mai bei der Sitzweil des OGV Wenzenbach
dabei.
Der Ausflug führte die Theatergruppe vom 22. – 24.06.2007 nach St. Pölten und
Wien. Bereits am Freitag in aller Herrgottsfrühe ging es los. Nach der gewohnten
Knackwurst aus der Faust kam die Reisegruppe in St. Pölten an, wo uns unser
Mitglied Prof. Dr. Josef Kreiml bereits erwartete und uns anschließend seine
Universität zeigte. Nach einer Stadtrundfahrt, gemeinsamen Mittagessen und der
Fahrt zur Aussichtsplattform des Klangturmes im Regierungsviertel ging die Fahrt
weiter nach Wien. Der Höhepunkt des Tages war am Abend der Besuch des Musicals
„Rebecca“ im Raimundtheater. Am Samstag stand eine Stadtrundfahrt auf dem
Programm und der Abend wurde in einem Heurigenlokal am Bisamberg verbracht, wo
der Wein in Strömen floss. Am Sonntag Wien wurde noch Schloss Schönbrunn
besichtigt und nach einer Rast im Heurigenlokal Gamsjäger bei St. Pölten ging
ein erlebnisreicher Ausflug zu Ende.
Im Sommer waren die Teilnahme bei der Dorfmeisterschaft der Stockschützen (8.
Platz) und beim Gaudimarsch des KSV Kürn (1. Platz) schon Tradition.
Auf einer Versammlung im September wurden die Rollen für das Herbststück
vergeben und die Leseprobe auf den 12. 09. festgelegt. Am 09., 10., 11. Nov. und
16., 17., 18. Nov. 2007 wurde im Theatersaal am Eichelmühlweg das Stück „Einmal
Rentner, immer Rentner“ von unserer Haus- und Hofautorin Ulla Kling aufgeführt.
Als Akteure waren im Einsatz: Manuela Kalesse, Christian Kalesse, Franz Voith,
Elisabeth Zitzelsberger, Sandra Karl, Eva Gottmeier, Peter Scheubeck und
erstmals Daniel Liebl. Die Spieler zeigten in jeder Szene, dass sie sich voll
mit den Rollen identifizierten und mit Lust und Liebe bei der Sache waren. Auch
Daniel Liebl, der das erste Mal dabei war; fügte sich gut ein und bewies Talent.
Alle boten wiederum eine hervorragende Leistung, die mit lang anhaltendem
Beifall der Zuschauer belohnt wurde. Als Souffleuse war wie immer Toni Gottmeier
im Einsatz. Für die Maske sorgte Uli Cipcer zusammen mit Monika Wolf und Gitta
Royes. Für einen reibungslosen Ablauf des Stückes garantierte hinter der Bühne
Renate Hecht. Stefan Mahlke kümmerte sich um die nötigen Geräusche und nahm das
Stück mit drei Kameras auf. Nach der letzten Vorstellung erhielt die Souffleuse
Toni Gottmeier für Ihr 40. Stück aus den Händen
Wie das Starkbierfest des TSV so ist auch das Weinfest der FF Pettenreuth
bereits ein fester Programmpunkt der Theatergruppe. Weil es im vorigen Jahr so
schön war, fuhr eine große Schar von Mitgliedern wiederum nach Kruckenberg, wo
die Laienspieler ihre hervorragende Kondition beim Feiern unter Beweis stellten.
Theaterbesuche: Zeitlarn, Lambertsneukirchen, Wenzenbach, Jahninsel, Gröbenzell.
Besondere Geburtstage: Evi Zieba (50.), Rorwitha Horvat (60.), Ewald Fischer
(50.), Das Theaterballett war beim Geburtstag von Ewald Fischer im Einsatz.
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